In Parlament mit flexiblen Koalitionen dürften Kompromisse schwierig sein

Ein Nationalrat, der von der Rechten dominiert ist, und ein Ständerat, der eher gegen Mitte-Links tendiert: So präsentiert sich das neue Schweizer Parlament nach den letzten Wahlen von diesem Wochenende. Gemäss dem Politologen Daniel Bochsler könnte dieses Ungleichgewicht etwa bei der Rentenreform oder bei der Europapolitik zu Blockaden führen.  Am 18. Oktober konnte die Schweizerische Volkspartei (SVP) bei den eidgenössischen Wahlen triumphieren. Sie gewann 65 Nationalrats-Sitze, das sind 11 mehr als bei den letzten Wahlen. Ein Sieg, den die SVP im Ständerat nicht wiederholen konnte. Sie blieb bei fünf Sitzen. Am Sonntag, nach den letzten Ständeratswahlen, sind es vor allem die Freisinnigen (FDP.Die Liberalen), die sich freuen können. FDP-Parteipräsident Philipp Müller wurde im Kanton Aargau mit einem Glanzresultat gewählt, während sein Parteikollege Ruedi Noser den Angriff der Grünen und der SVP im Kanton Zürich abwehren konnte. So gewann die FDP zwei Sitze hinzu …
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