Schweizer Demokratie schliesst de facto viele Auslandschweizer aus

Die Fünfte Schweiz ist verbittert: Wegen Verspätungen bei der Postauslieferung der Wahlunterlagen haben erneut zahlreiche Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer bei den Eidgenössischen Wahlen nicht mitentscheiden können. Noch schlimmer lief es bei den anschliessenden Stichwahlen für den Ständerat. Deshalb wird erneut der Ruf laut nach einer raschen Einführung der elektronischen Stimmabgabe. Selbst Kandidaten für den Nationalrat, die im Ausland leben, waren betroffen: Weil sie die Wahlunterlagen nicht rechtzeitig genug erhalten hatten, konnten sie am 18. Oktober ihre politischen Rechte nicht ausüben. Sie meldeten sich bei kantonalen und Gemeindebehörden, bei der Auslandschweizer-Organisation (ASO) oder bei ihren Parteien. swissinfo.ch sind einige Fälle von Kandidaten bekannt, die in Asien und Lateinamerika leben. Demokratie mit zwei Geschwindigkeiten Von den Ende 2014 etwa 747’000 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern waren mehr als 583’000 volljährig und …
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