Die meisten sind Schweizer: 187’300 Menschen sind 2014 zugewandert

Einwanderer aus Italien und Spanien an einem Treffen 2011 in Zürich

Ende 2014 wohnten 8'237'700 Personen in der Schweiz, 98’000 mehr als ein Jahr zuvor. Hauptgrund für die Zunahme ist die Einwanderung. Dazu kommen mehr Geburten und weniger Todesfälle.

Der Wanderungssaldo – also die Differenz zwischen Einwanderungen und Auswanderungen – betrug 76’200 Personen. 187’300 Personen sind eingewandert, 3,1 Prozent weniger als 2013. 111’000 haben die Schweiz verlassen, 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die grösste Einwanderung-Gruppe stellen Schweizer (26’200 Personen) dar. Es folgen deutsche (24’700), italienische (19’000), portugiesische (15’200), französische (14’500) und spanische Staatsangehörige (8100). Diese fünf Gruppen vereinen die Hälfte aller Einwanderungen ausländischer Staatsangehöriger auf sich.

Schweizer und Deutsche gehen

28’500 schweizerische und 82’600 ausländische Staatsangehörige haben 2014 das Land verlassen. Deutsche (16’300), italienische (7000), französische (6700), portugiesische (5900) und britische Staatsangehörige (3800) sind die Hauptgruppen ausländischer Auswanderinnen und Auswanderer. Sie vereinen knapp die Hälfte aller Auswanderungen ausländischer Staatsangehöriger auf sich.

Schweizerinnen und Schweizer wanderten am häufigsten nach Frankreich aus (14,0 Prozent). Dahinter folgen als beliebteste Auswanderungsländer Deutschland (9,4 Prozent) und die USA (6,9 Prozent).

32’800 Personen sind 2014 eingebürgert worden, womit nun 6’239’200 Personen in der Schweiz einen roten Pass haben.

Die Zahl der ständig in der Schweiz wohnhaften ausländischen Staatsangehörigen belief sich 2014 auf 1’998’500 Personen. Dies entspricht 24,3 Prozent der gesamten Bevölkerung, 2103 waren es 23,8 Prozent. Italiener, Deutsche, Portugiesen und Franzosen machen drei Viertel der ausländischen Personen, die ständig hier leben, aus. (rsn)

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